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Prozess um tödliche Schüsse in Hauptbahnhof von Frankfurt am Main begonnen
Prozess um tödliche Schüsse in Hauptbahnhof von Frankfurt am Main begonnen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Prozess um tödliche Schüsse in Hauptbahnhof von Frankfurt am Main begonnen

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat am Freitag der Prozess um tödliche Schüsse im Hauptbahnhof der Mainmetropole begonnen. Angeklagt sind acht Männer. Sieben von ihnen müssen sich wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten, dem achten wirft die Staatsanwaltschaft die Verabredung zu einem Verbrechen vor. Als Haupttäter gilt ein heute 56-Jähriger.

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Er soll das Opfer im August 2024 an einem Bahnsteig mitten im Frankfurter Hauptbahnhof mit mehreren Schüssen getötet haben. Der 56-Jährige soll sich bei der Tat dem Opfer von hinten genähert und mehrmals geschossen haben. Der 27-Jährige erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Nach den Schüssen soll der 56-Jährige geflüchtet sein und die Tatwaffe weggeworfen haben.

Zwei Gleise weiter wurde er jedoch von Beamten der Bundespolizei gestellt und widerstandslos festgenommen. Grund für die Tat sei eine Familienfehde zwischen den beiden türkischen Staatsangehörigen gewesen. Den Ermittlungen zufolge soll der 56-Jährige nicht allein gehandelt haben.

Ein 39-Jähriger soll ihm bei der Tat unterstützt haben. Drei weitere Männer im Alter von 22, 26 und 28 Jahren sollen entsprechend ihrem Tatplan zum Mainzer Hauptbahnhof gefahren sein. Dieser lag auf der Zugstrecke des Opfers eine Station vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Sie hätten den 27-Jährigen erschießen sollen, falls er dort aufgetaucht wäre.

Zu den Angeklagten gehört auch ein 29-Jähriger, der das Opfer über die sozialen Netzwerke fortwährend lokalisiert und den mutmaßlichen Mittätern Anweisungen zur Tatausführung gegeben haben soll. Ein 34-Jähriger soll die Tat im Hintergrund koordiniert haben.

Der achte Tatverdächtige ist ein weiterer 29-Jähriger. Er soll mit den anderen Beteiligten im Vorfeld der Tat verabredet haben, den 27-Jährigen zu töten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm deswegen die Verabredung zu einem Verbrechen vor. Das Gericht setzte Verhandlungstermine bis Anfang Juli an.

X.Hoyos--BT