DHB-Pokal: Flensburg wackelt in Lübeck mächtig
Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hat in der zweiten Runde des deutschen Handball-Pokals mit viel Mühe eine Blamage vermieden und sich beim Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau ins Achtelfinale gerettet. Der viermalige Cup-Gewinner besiegte in der Hansehalle den überraschend starken Außenseiter 38:35 (16:19), nachdem Flensburg noch weit in der zweiten Halbzeit mit drei Toren zurückgelegen hatte.
Keine Mühe hatten hingegen die Favoriten SC Magdeburg und THW Kiel. Meister Magdeburg gewann das Bundesliga-Duell gegen die HSG Wetzlar 38:28 (19:14), allerdings schied der dänische Nationalspieler Magnus Saugstrup nach einem Zusammenprall aus. Rekordmeister Kiel hatte beim Zweitligisten TV Hüttenberg alles im Griff und siegte 41:23 (22:11).
Lübeck, Tabellenfünfter im Unterhaus, agierte gegen die in der Bundesliga noch verlustpunktfreien Flensburger von Beginn an auf Augenhöhe und spielte sich phasenweise in einen Rausch. Beim 5:4 (7.) führte Flensburg letztmals, danach drehten die Hausherren auf und übernahmen für lange Zeit die Führung.
Erst zum 27:27 (47.) gelang den Gästen gegen die nun etwas nachlassenden Außenseiter wieder der Ausgleich, nach dem 28:28 sorgten die Flensburger Neuzugänge Aymeric Minne und Emil Bergholt sowie der dänische Star Simon Pytlick mit drei Treffern in Serie für die Wende. Pytlick war mit elf Toren bester Werfer der Flensburger, auch Lübecks Youngster Ole Hagedorn traf elfmal.
T.Castillo--BT