Kritik an Vorstoß der Unicredit zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank
Die italienische Großbank Unicredit will ihren Anteil an der Commerzbank weiter erhöhen. Die Bank aus Mailand kündigte am Montag ein Angebot in Höhe von 35 Milliarden Euro an, das ihren Anteil am Kapital der deutschen Bank auf über 30 Prozent steigern würde. Zugleich betonte die Unicredit, sie strebe derzeit nicht an, die Kontrolle über die Commerzbank zu übernehmen. Die Pläne der Italiener treffen in Deutschland auf scharfe Kritik.
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"Wir missbilligen das": Merz fordert EVP-Chef zu Klärung in Chat-Affäre auf
Der Vorsitzende der konservativen Europapartei EVP, Manfred Weber (CSU), gerät wegen Absprachen mit ultrarechten Fraktionen im EU-Parlament unter Druck. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) forderte Weber am Montag persönlich zur Klärung der Vorgänge auf - und betonte, dass er sich hier mit CSU-Chef Markus Söder einig sei: "Wir missbilligen das, was da offensichtlich auf Ebene von Mitarbeitern stattgefunden hat", sagte Merz am Montag in Berlin.
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Torhüter Urbig zurück im Bayern-Training
Bei Bayern München hat sich die angespannte Torwart-Situation vor dem Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo etwas entspannt. Jonas Urbig kehrte am Montag ins Training zurück, damit steigen die Chancen auf einen Einsatz am Mittwoch im Achtelfinal-Rückspiel (21.00 Uhr/DAZN). Auch die jungen Schlussmänner Leonard Prescott und Jannis Bärtl nahmen an dem Training teil.
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Merz bezeichnet israelische Bodenoffensive im Libanon als "Fehler"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon gewarnt. "Wir verfolgen mit ziemlicher Sorge die israelische Bodenoffensive", sagte Merz am Montag in Berlin. Eine solche Offensive würde die ohnehin "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", fügte er hinzu. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."
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Straße von Hormus: Trump wirft Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft vor
Im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump einer Reihe von Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft in der Straße von Hormus vorgeworfen. Einige hätten "nicht besonders begeistert" auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Sicherung der Meerenge reagiert, kritisierte Trump am Montag in Washington. Darunter seien Staaten, die von den USA seit Jahrzehnten beschützt würden und in denen Zehntausende US-Soldaten stationiert seien, sagte der Präsident.
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Russland greift Kiew am helllichten Tag an – landesweit insgesamt drei Tote
Die russische Armee hat am Montag einen seltenen Angriff am helllichten Tag auf Kiew geflogen. Nach Angaben von Reportern der Nachrichtenagentur AFP waren Explosionen zu hören und stiegen Rauchwolken auf, während Einwohner Schutz suchten. Auch stürzten Drohnentrümmer auf den Maidan, den Platz der Unabhängigkeit im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt.
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Merz fordert EVP-Chef Weber zur Klärung von Absprachen mit Rechtsaußen auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vom Chef der Europäischen Volkspartei (EVP) Aufklärung über die Zusammenarbeit mit ultrarechten Fraktionen im EU-Parlament gefordert. Er erwarte gemeinsam mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder, "dass dies abgestellt wird und dass dies gegebenenfalls auch Konsequenzen hat", sagte Merz am Montag in Berlin. "Dafür trägt Manfred Weber jetzt die Verantwortung." Der CSU-Politiker Weber ist Vorsitzender und Fraktionschef der EVP.
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Bayern-Stürmer Jackson für zwei Spiele gesperrt
Fußball-Rekordmeister Bayern München muss in den kommenden beiden Bundesligaspielen auf Nicolas Jackson verzichten. Der Stürmer hatte am Samstag bei Bayer Leverkusen (1:1) in der 42. Minute die Rote Karte gesehen und wurde am Montag durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) "wegen eines rohen Spiels" für die nächsten zwei Ligapartien gesperrt. Das Urteil ist rechtskräftig.
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Abfuhr für Trump: Bundesregierung lehnt Marine-Hilfe in Straße von Hormus ab
Die Bundesregierung hat die mit Drohungen gegen die Nato verbundene Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus zurückgewiesen. "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen", stellte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Montag in Berlin klar. Es werde "keine militärische Beteiligung" geben. Ausdrücklich widersprach die Bundesregierung auch Trumps Äußerungen zur Erfordernis eines Nato-Einsatzes in der Straße von Hormus.
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Spritpreise: Mineralölkonzerne sollen Preissteigerungen künftig begründen müssen
Die Fraktionen von Union und SPD sehen mit Blick auf die hohen Spritpreise vor allem die Mineralölkonzerne in der Pflicht. Künftig müssten diese "nachweisen, wo die Preise und wie die Preise sich zusammensetzen", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller am Montag in Berlin. Dem Bundeskartellamt würden zudem weitere Möglichkeiten eingeräumt, um gegen zu hohe Preise zulasten der Verbraucher vorzugehen. "Wir lassen uns hier nicht auf der Nase rumtanzen", drohte Müller.
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