Zehneinhalb Jahre Haft nach tödlichem Streit in Frankfurt am Main
Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen 42-Jährigen wegen eines tödlichen Streits zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Demnach sah es die zuständige Kammer in ihrem Urteil vom Montag als erwiesen an, dass der Mann im September 2024 seine Freundin im Streit getötet hatte.
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Wirtschaftsinstitut Ifo: Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
Ein Jahr nach der Verabschiedung des umstrittenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) hat das Ifo-Institut der Verwendung der Mittel ein ernüchterndes Zeugnis ausgestellt: Die Regierung habe die im vergangenen Jahr aufgenommenen neuen Schulden "zu 95 Prozent nicht für zusätzliche Infrastrukturinvestitionen eingesetzt", teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag auf der Grundlage eigener Berechnungen mit. Stattdessen seien die Mittel "zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt" worden.
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Weitere Razzia bei rechtsextremer Zelle "Letzte Verteidigungswelle"
Im Auftrag der Bundesanwaltschaft finden seit Dienstagmorgen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein statt. Sie richten sich gegen zehn weitere mutmaßliche Mitglieder der Zelle "Letzte Verteidigungswelle", wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Eine Beschuldigte soll eine Führungsfigur der Gruppe sein.
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Zahl von Geburtskliniken seit Wiedervereinigung halbiert
Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstation in Deutschland hat sich seit der Wiedervereinigung halbiert. Im Jahr 2024 gab es noch 578 Krankenhäuser mit Möglichkeit zur Entbindung, im Jahr 1991 waren es 1186 gewesen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang um 51,3 Prozent. In dem Zeitraum verringerte sich die Zahl der Geburten um 18,4 Prozent und damit deutlich weniger stark.
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EuGH: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat Beschäftigten bei kirchlichen Organisationen den Rücken gestärkt. Ihnen kann einem Urteil vom Dienstag zufolge nicht ohne Weiteres gekündigt werden, nur weil sie aus der Kirche austraten. Gerichte - nicht die Kirche - müssen demnach beurteilen, ob eine Kündigung im konkreten Fall dennoch gerechtfertigt ist. (Az. C-258/24)
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Preise für neue Verträge gestiegen: Iran-Krieg erreicht laut Verivox Gaskunden
Die Folgen des Iran-Krieges erreichen dem Vergleichsportal Verivox zufolge nun auch Gaskunden in Deutschland: Neu abgeschlossene Verträge hätten sich "innerhalb weniger Tage um 1,7 Cent pro Kilowattstunde verteuert", erklärte Verivox am Dienstag in Heidelberg. Dies ist demnach ein Anstieg um mehr als ein Fünftel.
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Zahl von Mehrlingsgeburten geht weiter zurück
Die Zahl der Mehrlingsgeburten ist in Deutschland weiter gesunken. 2024 lag ihr Anteil bei 3,1 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1997, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Jedes 32. Kind war demnach ein Mehrlingskind.
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Taliban: Rund 400 Tote nach pakistanischem Angriff auf Kabul
Bei einem pakistanischen Angriff auf Afghanistans Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der regierenden Taliban rund 400 Menschen getötet worden. Die Zahl der Todesopfer nach dem am Montag erfolgten Beschuss einer Entzugsklinik für Drogenabhängige sei "nicht abschließend", sagte ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums am Dienstag. Neben den "400 Märtyrern" seien 200 weitere Menschen verletzt worden.
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EU-Migrationskommissar: Derzeit keine größere Fluchtbewegung von Iran nach Europa
Trotz der angespannten Lage im Iran sieht EU-Migrationskommissar Magnus Brunner aktuell keine größeren Fluchtbewegungen in Richtung Europa. "Derzeit sehen wir keine Fluchtbewegungen aus dem Iran heraus, innerhalb des Irans natürlich schon", sagte Brunner am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Europa müsse dennoch "immer vorbereitet" sein und die Lage "gut im Auge haben", ergänzte Brunner.
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Bundesregierung will Verdopplung der Rechenzentrumskapazität bis 2030
Die Kapazität von Rechenzentren in Deutschland soll sich bis 2030 verdoppeln. Das sei die Zielsetzung in der Rechenzentrumsstrategie, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll, sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Die Kapazität von Rechenzentren, die auf KI-Anwendungen ausgelegt sind, soll sich demnach vervierfachen.
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